Neu! Praxisbeiträge der Religionen zur schulischen Demokratiebildung
Die vier evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg und die Stiftung Sunnitischer Schulrat haben eine Publikation herausgegeben, die Praxisbeiträge der Religionen zur schulischen Demokratiebildung präsentiert und reflektiert.
Sie finden darin viele gelungene Projekte aus allen Schularten und von außerschulischen Anbietern aus ganz Baden-Württemberg.
Die Dokumentation der Tagung zur Fellbacher Erklärung können Sie kostenfrei hier digital herunterladen.
Beauftragungs- und Aussendungsfeier für neue Schulseelsorger:innen
Bei strahlendem Sonnenschein wurden am 19. September im Rottenburger Dom 22 neue Schulseelsorger:innen feierlich beauftragt. Damit endete der dreijährige Weiterbildungskurs Schulpastoral für Religionslehrkräfte an öffentlichen Schulen, sowie ein zweijähriger Kurs für Lehrkräfte an katholischen freien Schulen und für pastorale Dienste. Ordininariatsrätin Augustyniak-Dürr sprach davon, einen „Herzens- und Segensraum in der Schule zu gestalten als Raum des Respekts, des Zutrauens, in dem Liebe und Mitsorge gedeihen können.“ Der Gottesdienst wurde von Domkapitular Winterholer gefeiert, bei dem es um Wachsen und Reifen ging: „Schulpastoral ist kein Fertigprodukt, sondern ein Wachstumsprozess,“ so Winterholer. Die Band „Tibi Deo“ trug mit ihrer Musik zu einem gelungenen Fest bei, das mit einem Stehempfang ausklang.
Mehr zur Beauftragungs- und Aussendungsfeier findet man hier.
Informationen zu den nächsten Weiterbildungen gibt es hier.
Missio-canonica-Verleihung in der Pfarrkirche St. Maria in Geislingen an der Steige
Am Freitag, den 18. Juli, fand in der Pfarrkirche St. Maria in Geislingen an der Steige die zweite Missio-Verleihung mit Weihbischof Dr. Schneider statt. In feierlichem Rahmen erhielten 46 Missio-Kandidatinnen und -Kandidaten ihre Beauftragungsurkunden zur Erteilung katholischen Religionsunterrichts. Der Gottesdienst wurde von Schuldekan Helmut Bertling organisiert. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Band „Invite“, die der Feier eine stimmungsvolle Atmosphäre verlieh. Im Anschluss an die liturgische Feier lud die Kirchengemeinde St. Maria alle Anwesenden zu einem festlichen Stehempfang ein, bei dem in geselliger Runde Begegnung und Austausch im Mittelpunkt standen.
Gottesdienst zur Verleihung der Missio Canonica mit Weihbischof Dr. Schneider Freitag, den 11. Juli 2025, Pfarrkirche St. Martinus in Dunningen
48 Lehrkräfte für Religionsunterricht beauftragt – Feierlicher Gottesdienst in Dunningen
Dunningen. In einem festlichen Gottesdienst in der Martinuskirche Dunningen hat Weihbischof Dr. Gerhard Schneider im Auftrag des Rottenburger Bischofs 48 Lehrkräfte offiziell für den katholischen Religionsunterricht beauftragt. Als Zeichen dieser Beauftragung überreichte er ihnen die Missio canonica, die kirchliche Urkunde zur Ausübung ihres Dienstes im Fach Religion.
Begrüßt wurden Weihbischof Schneider sowie die Missio-Kandidatinnen und -Kandidaten mit ihren Familien und Gästen von Pater Bala, Mitglied des örtlichen Pastoralteams, sowie vom gewählten Vorsitzenden der Kirchengemeinde, Michael Rebholz.
In seiner Ansprache ging der Weihbischof auf den Lesungstext des Gottesdienstes ein, in dem Weisheit, Einsicht und Erkenntnis im Zentrum standen. Diese seien, so Schneider, keine reine Leistung, sondern vor allem Gaben Gottes – Zeichen dafür, „sich von Gott groß gemacht“ zu wissen. Diese Haltung solle auch das pädagogische Wirken der neuen Religionslehrkräfte prägen. Sie seien aufgerufen, ihren Schülerinnen und Schülern mit Wertschätzung und Ermutigung zu begegnen – und auch sie „groß zu machen“.
Im Rahmen des Gottesdienstes legten die Lehrkräfte ihr öffentliches Versprechen ab, Gottes Wort im Auftrag der Kirche und im Dienst an den Menschen in Liebe zu bezeugen. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von der Gruppe Mosaik sowie Dekanatskirchenmusiker Rudi Schäfer.
Im Anschluss an die liturgische Feier lud die Kirchengemeinde Dunningen zu einem Stehempfang ein, bei dem ein engagiertes Team für das leibliche Wohl der Gäste aus nah und fern sorgte.
Materialien zum ökumenisches Geschenk zum Schulanfang für Erstklässler im Schuljahr 2025/2026
Der Schulanfang ist für Kinder, Eltern und Großeltern ein wichtiges, einschneidendes Ereignis im Leben. In den Gottesdiensten dazu geschieht so viel Wertvolles und im wahrsten Sinne des Wortes Segensreiches für die Kinder und alle Beteiligten.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein gemeinsames Geschenk der Evangelischen Landeskirche Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger, die dieses Jahr in die erste Klasse kommen:
Einen Regenbogenstift mit der Aufschrift „DU BIST ERSTE KLASSE“. Das erinnert uns an die Zusage Gottes im Alten und Neuen Testament. Dieser Zuspruch kann aber auch für konfessionslose Kinder und Angehörige anderer Religionen Bedeutung gewinnen, die - je nach Tradition vor Ort - den Einschulungsgottesdienst mitfeiern.
(Hinweis: Leider sind keine Bestellungen mehr möglich. Die Aktion wird im nächsten Schuljahr noch einmal aufgelegt.)
In ökumenischer Zusammenarbeit sind Vorlagen für einen Gottesdienst zum Schulanfang entstanden, ergänzt durch Texte in Leichter Sprache sowie Hinweise für multireligiöse Einschulungsfeiern.
Ideen und Materialien finden Sie hier zum Download:
Ökumenischer Gottesdienst zum Schulanfang (PDF)
Hinweise und Ergänzungen für eine Multireligiöse Feier (PDF)
Stationen-Gottesdienst, ökumenische Bausteine (PDF)
Powerpoint "Du bist 1. Klasse" (pptx) © 2025 Daniela Reiff
NEU: Schuljahresanfangsfeier in Leichter Sprache (PDF)
Verleihung der Missio canonica
Bischof Dr. Klaus Krämer wird in diesem Jahr 150 Lehrerinnen und Lehrern die Missio canonica zur Erteilung von Katholischem Religionsunterricht verleihen.
Weihbischof Dr. Gerhard Schneider wird die Urkunden im Rahmen eines Gottesdienstes überreichen am
Freitag, 11. Juli 2025, 18:00 Uhr
in der Pfarrkirche St. Martinus, Hauptstraße 16, 78655 Dunningen
und am
Freitag, 18. Juli 2025, 18:00 Uhr
in der Pfarrkirche St. Maria, Überkinger Straße 28, 73312 Geislingen.
Mit der Verleihung der Missio canonica drückt der Bischof seine Verbundenheit und Solidarität mit den Religionslehrerinnen und Religionslehrern aus und beauftragt sie zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart erteilen derzeit 4850 Männer und Frauen katholischen Religionsunterricht; davon stehen 4218 im staatlichen und privaten Schuldienst sowie 632 im Kirchendienst.
Zusammenhalt durch religiöse Bildung prägen
Die Vernetzungstagung zur Fellbacher Erklärung in Pforzheim setzt starke Impulse
Knapp 70 Teilnehmende unterschiedlicher Konfessionen und Religionen aus Schule, Kirche, Wissenschaft und Politik haben im Hohenwart Forum einiges für das respektvolle Zusammenleben unserer Gesellschaft getan. Und zwar ganz praktisch.
Mit einem Barcamp, verschiedenen Workshops und Projektvorstellungen wurde am 27. und 28. Mai konkret an folgender Frage gearbeitet: Wie können Religion und Religionsunterricht dazu beitragen, sich gegenseitig kennenzulernen und zu respektieren und somit jeglicher Form von Diskriminierung an Schulen entschieden entgegenzutreten?
Inspiriert durch die Fellbacher Erklärung, einer Initiative der verschiedenen Kirchen und Religionsgemeinschaften des Landes Baden-Württemberg, entstand so in zwei Tagen eine Atmosphäre, in der intensiv und offen mit und an Konzepten und Formen gearbeitet wurde, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre (religiöse) Identität zu entwickeln und auf dieser Basis ihr persönliches und gesellschaftliches Leben gestalten zu können. Zum Beispiel durch eine Solidaritäts-AG, verschiedene interreligiöse Begegnungsmöglichkeiten oder einen Friedenslauf. Alle Projekte und Ideen verfolgen das Ziel, Zusammenhalt zu stärken. Und zwar unabhängig von der Weltanschauung und Religionszugehörigkeit.
Die Diskussionsrunde mit den bildungspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen von Bündnis90/Die Grünen, CDU, FDP und SPD machte am Ende der Tagung deutlich: Wertschätzende Gespräche und Projekte zwischen Religionsgemeinschaften sind ein wertvoller Baustein für ein hohes Gut in unserer Demokratie: die Würde des Menschen.
Die Fellbacher Erklärung finden Sie hier: Fellbacher Erklärung

Im Mittelpunkt der Mensch - Ein Interview mit Bischof Dr. Klaus Krämer
Mit Bischof Dr. Klaus Krämer unterhielten wir uns über die Bedeutung von Bildung, Religionsunterricht und Schulpastoral. Das Interview finden Sie hier (PDF)
Aktuelle Unterrichtsideen und Hinweise

Auf Initiative von Frau Anna Singer (FBU´ am ZSL Schwäbisch Gmünd) und in Zusammenarbeit mit Frau Angelika Scholz (FBU‘ am ZSL Tübingen), Frau Dr. Britta Frede-Wenger (FBU' beim ZSL Tübingen) und Herrn Ekkehard Schuster (FBU am ZSL Stuttgart) sind TaskCards mit Unterrichtsideen, Medien und Materialien zum Leben und Wirken von Papst Franziskus, seinem Pontifikat sowie zum Konklave, zur Wahl eines neuen Papstes entstanden:
Bitte beachten Sie die Urheberrechte zu den Inhalten und Bildern auf den verlinkten Seiten. Die Materialien stehen nur für den Gebrauch im Unterricht zur Verfügung.
Es würde uns freuen, wenn die Hinweise und Ideen für Sie hilfreich sind und Sie davon regen Gebrauch machen.
Familienzentren sind Kirche vor Ort - ein Bericht vom Fach- und Austauschtag am 9. April 2025
Am 9. April fand der zweite diözesane Fach- und Austauschtag für die geförderten Familienzentren im Hospitalhof in Stuttgart statt. Zur Bedeutung von Familienzentren in Zeiten multipler Krisen bekamen die Teilnehmenden Inputs aus der Praxis.
Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen Familienzentren sind Kirche vor Ort: Diözese Rottenburg Stuttgart
Wenn Hoffnung Schule macht - Bericht vom Stand der vier Kirchen auf der didacta
Bereits am ersten Tag der „didacta“ tummeln sich viele Menschen in den großen Hallen des Stuttgarter Messegeländes, Maskottchen laufen umher, Verlage und Einrichtungen geben umfassende Einblicke in das Bildungswesen. Weiter hinten in Halle sieben weisen große Banner in warmen Farben auf den gemeinsamen Stand der evangelischen Landeskirchen und katholischen (Erz-)Diözesen in Baden-Württemberg hin. Zu lesen ist das Motto der Kirchen: “Wenn Hoffnung Schule macht – Religiöse Bildung in Kita und Schule“.
Religiöse Bildung auf der Bildungsmesse didacta 2025, 11. - 15.02.2025, Stuttgart
Wenn Hoffnung Schule macht – Religiöse Bildung in Kita und Schule
Kirche auf der Bildungsmesse didacta 2025, 11. - 15.02.2025, Stuttgart
Auf dem Stuttgarter Messegelände findet vom 11.- 15. Februar 2025 die Bildungsmesse didacta statt. Die evangelischen Landeskirchen und katholischen Diözesen in Baden-Württemberg freuen sich, gemeinsam auf der didacta mit einem eigenen Stand und eigenen Programm vertreten zu sein.
Mit Fachvorträgen, Workshops und Talkformaten bereichern wir Europas größte Bildungsmesse.
Am Kirchenstand erwarten Sie verschiedene Beratungsangebote und Infotheken. In unserem Cafébereich können Sie in Ruhe Fachgespräche führen oder einfach einen Moment zur Ruhe kommen.
Im Forum Bildungsperspektiven sind die Kirchen am Freitag, 14. Februar 2025, von 14:00 bis 14:45 Uhr mit dem Podium „Menschenrechte – jetzt erst recht!“ vertreten. Es diskutieren Kultusministerin Theresa Schopper, Stuttgart, Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart, Karlsruhe, und Prof. Dr. Thomas Schlag, Universität Zürich.
Weitere Informationen und aktuelle Hinweise zum Auftritt der Kirchen auf der didacta finden Sie unter https://kirche-auf-der-bildungsmesse.org/
Wir sind überzeugt: Hoffnung muss Schule machen. Religiöse Bildung in Kita und Schule ist wichtig. Sie kann Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Krisenzeiten Halt geben und dazu beitragen, gemeinsam Hoffnung zu leben.
Besuchen Sie uns auf der didacta. Sie finden den Kirchenstand in Halle 7 der Messe Stuttgart, Stand 7C50.
Neue Antragsformulare für die Konfessionelle Kooperation
Der aktuell verbindliche Rahmen für die Genehmigung und Umsetzung wurde am 17.01.2024 verabschiedet. Entsprechend finden Sie hier die neuen Antragsformulare für das Beantragungsverfahren 2025.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
Neu ist, dass Sie den Antrag für mehrere Klassenstufen gleichzeitig auf einem Formular stellen können (bisher wurde jeweils ein gesondertes Formular verlangt).
Außerdem können Sie nun Erstanträge und Fortsetzungsanträge auf einem Formular angeben.
- Falls Koko nach einem schulinternen Curriculum unterrichtet wird, müssen Sie dieses Curriculum dem Antrag beifügen.
Unter Punkt 5 im Antrag sind die Lehrkräfte nur dann einzutragen, wenn sie noch nicht an der Koko-Fortbildung teilgenommen haben.
Die Schulleitung kann den Antrag digital unterschreiben, wir akzeptieren es aber auch, wenn lediglich der Name eingetragen ist.
Bitte schicken Sie das Antragsformular per E-Mail oder per Post an das jeweils zuständige evangelische und katholische Schuldekanatamt.
Bitte beachten Sie die neue Antragsfrist : 1. April 2025.
Antragsformular auf Genehmigung eines konfessionell-kooperativen Religionsunterricht - Grundschule (PDF)
Antragsformular auf Genehmigung eines konfessionell-kooperativen Religionsunterricht - Sekundarstufe I, außer Gymnasium (PDF)
Antragsformular auf Genehmigung eines konfessionell-kooperativen Religionsunterricht - Gymnasium (PDF)
Eine Schultüte für den neuen Bischof
Anlässlich der Weihe von Dr. Klaus Krämer zum Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart überreichten die Leiterin der Hauptabteilung IX - Schulen, Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr, und Mitarbeitende dem neuen Bischof eine Schultüte. Die Tüte war gefüllt mit symbolischen Gaben aus den Arbeitsfeldern der Hauptabteilung IX: Frühkindliche Bildung, Religionsunterricht und Schulpastoral.
Wir wünschen unserem neuen Bischof alles Gute und Gottes Segen.
NEU: Graphic Novel zur Geschichte der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Das Leben großartiger Christinnen und Christen aus 13 Jahrhunderten.
Spannend und informativ als Graphic Novel!
In der Graphic Novel "Acht Leben - Glaubensgeschichten aus dem Südwesten" begegnen uns Menschen, die ihr Christsein auf dem Gebiet der heutigen Diözese Rottenburg-Stuttgart überzeugend gelebt haben. Ihre Stories werden im Comic lebendig.
Für den katholischen Religionsunterricht bietet die Graphic Novel zahlreiche Bezüge zum Bildungsplan für die Sekundarstufen I und II:
- Christianisierung
- Bedeutung des Klosterlebens für die Entwicklung der europäischen Kultur
- Reform- und Zukunftsfähigkeit der katholischen Kirche
- glaubwürdiges diakonisches Handeln der Kirche
- Relevanz der katholischen Soziallehre
- Widerstand von Christ:innen in der Zeit des Nationalsozialismus
- Lebenswege von Menschen, die Jesus nachfolgen
- eigene Begabungen und Fähigkeiten und sinnvolle Lebensgestaltung
- Umgang mit Menschen mit Behinderung
- Gebot der Nächstenliebe und gelingendes Miteinander
Im Graphic Novel finden sich QR-Codes, die auf weiterführende Materialien, Medien und Ideen zu allen acht in der Graphic Novel vorgestellten Personen führen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Kita-Serie 2024: Neuer Weg im Erziehungsbereich
Mit dem „Direkteinstieg Kita“ haben Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger die Chance, sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten zu werden.
Neuer Ausbildungsweg für die Arbeit im Erziehungsbereich: Diözese Rottenburg Stuttgart
Medienstelle, Ideenbörse, Lernwerkstatt
Acht (plus 1) Religionspädagogische Institute in der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden zu (digitalen) Drehscheiben religiöser Information.
Wer „Reli“ unterrichtet oder einen Kindergottesdienst vorbereitet, wer einen Bibelkreis leitet oder einfach verlässliche Informationen braucht über „Gott und die Welt“, kommt am „RPI“ fast nicht vorbei. Die Religionspädagogischen Institute (RPI) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind seit vielen Jahren Medienstellen, Ideenbörsen, Orte der Begegnung und Fortbildungseinrichtungen im Bereich Religion und Spiritualität. Das Angebot, das bisher vor allem Lehrkräfte und Gemeinden nutzten, steht einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Den vollständigen Pressetext finden Sie unter: https://www.drs.de/ansicht/artikel/medienstelle-ideenboerse-lernwerkstatt.html
Zwanzig neue Schulseelsorger:innen
Beauftragungsfeier zum Abschluss der ökumenischen Weiterbildung Schulseelsorge in der Kirche St. Antonius in Stuttgart Hohenheim.
Unter dem Motto „Gesendet!“ wurden am 13. September die neuen Schulseelsorger:innen der zweiten und dritten ökumenischen Weiterbildung im Rahmen einer ökumenischen Feier in der Kirche St. Antonius in Stuttgart-Hohenheim offiziell beauftragt. Aufgrund der großen Nachfrage waren diese beiden Kurse parallel durchgeführt worden. Mit der Beauftragungsfeier fand die dreijährige berufsbegleitende Qualifizierung für kirchliche und staatliche Lehrkräfte aller Schularten der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg einen feierlichen Abschluss.
Zum Artikel
Kita-Serie 2024: Zukunftsfonds Kindergarten
Für die Teilhabe aller Kinder
Der „Zukunftsfonds Kindergarten“ stellt einen wichtigen Baustein zur Weiterentwicklung und Sicherung des Profils katholischer Kitas.
Diözesaner „Zukunftsfonds Kindergarten“ hilft vor Ort: Diözese Rottenburg Stuttgart (drs.de)
Kita-Serie 2024: Engagiert mit Herz und Hand
Alexandra Thoma leitet den Kindergarten in Bad Niedernau. Herzstück von St. Marien ist das Kneipp-Konzept, das 2019 von Thoma eingeführt wurde.
Ein wertvoller Ort für und mit Kindern: Diözese Rottenburg Stuttgart (drs.de)
Kita-Serie 2024: Kinder- und Familienzentren
Begegnung macht das Fremde weniger bedrohlich
Das Familienzentrum MOMOs Welt bringt Menschen in einem multikulturellen und multireligiösen Ravensburger Stadtteil zusammen.
Begegnung macht das Fremde weniger bedrohlich: Diözese Rottenburg Stuttgart (drs.de)
Verleihung der Missio canonica
163 Lehrerinnen und Lehrer erhalten die Missio canonica.
Der Diözesanadministrator der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Clemens Stroppel, verlieh in diesem Jahr 163 Lehrerinnen und Lehrern die kirchliche Beauftragung zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht (Missio canonica).
Weihbischof Matthäus Karrer überreichte die Urkunden jeweils im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes an die künftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrer, am Samstag, 6. Juli, im Deutschordensmünster St. Peter und Paul in Heilbronn sowie am Freitag,12. Juli in der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul in Spaichingen.
Mit der Verleihung der Missio canonica drückt der Diözesanadministrator seine Verbundenheit und Solidarität mit den Religionslehrerinnen und Religionslehrern aus und beauftragt sie zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Voraussetzung für den Erhalt der Missio canonica ist ein abgeschlossenes Theologiestudium mit Vorbereitungsdienst, die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche sowie die Taufe und Firmung.
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart erteilen derzeit 5073 Männer und Frauen katholischen Religionsunterricht; davon stehen 4361 im staatlichen und privaten Schuldienst sowie 712 im Kirchendienst.
Materialien zum ökumenisches Geschenk zum Schulanfang für Erstklässler im Schuljahr 2024/2025
Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart stellen für die Einschulungsgottesdienste für Erstklässler im Schuljahr 2024-2025 Leuchtarmbänder mit der Aufschrift 'Ich bin da!' zur Verfügung. (Bestellung ist leider nicht mehr möglich!)
Der Schulanfang ist für Kinder ein großer Schritt und für Eltern und Großeltern ein einschneidendes Ereignis. Die Zusage 'Ich bin da!' soll Mut machen für die neuen Herausforderungen, denn da ist EINER, der mit uns geht.
Damit erinnert die Aufschrift an die Zusage Gottes im Alten und Neuen Testament, kann aber auch für konfessionslose Kinder und Angehörige anderer Religionen, die - je nach Tradition vor Ort - den Einschulungsgottesdienst mitfeiern, Bedeutung gewinnen.
In ökumenischer Zusammenarbeit und unter Mitwirkung einer islamischen Religionslehrkraft sind Vorlagen für einen Gottesdienst und eine multireligiöse Feier zum Schulanfang sowie Unterrichtsideen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht in Klasse 1 entstanden, die mit dem erwähnten Geschenk verbunden sind.
Gottesdienstvorschläge zum Schulanfang finden Sie hier zum Download:
Vorschlag für einen ökumenischen Gottesdienst zur Einschulung (PDF)
Film zum Evangelium in Leichter Sprache Joh 3,14-21 (mp4) © 2023 Daniela Reiff
Powerpoint zum Evangelium in Leichter Sprache Joh 3,14-21 (pptx) © 2023 Daniela Reiff
Vorschlag für eine multireligiöse Feier zur Einschulung (christlich-islamisch) (PDF)
Unterrichtsbausteine (PDF)
Unterrichtsritual (PDF)
Neue Gottesdienstbausteine Ich bin da (PDF) (NEU 2024)
SBBZ Gottesdienstbausteine Ich bin da (PDF) (NEU 2024)
Kita-Serie 2024: Kindergartenbeauftragte Pastoral
Da ist ja die Frau von der Kirche
Silke Jourdan ist Kindergartenbeauftragte Pastoral und arbeitet für die Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Neckar in der frühkindlichen Bildung.
Da ist ja die Frau von der Kirche!: Diözese Rottenburg Stuttgart (drs.de)
Kita-Serie 2024: Tag der Kinderbetreuung
Im Einsatz für das Wohl der Kleinsten
Der heutige Montag, 13. Mai, ist der Tag der Kinderbetreuung – Anlass für einen Besuch im Kindergarten Maria Hilf.
Im Einsatz für das Wohl der Kleinsten: Diözese Rottenburg Stuttgart (drs.de)
Kita-Serie 2024: Fünf Jahre Zweckverband kath. Kindertagesstätten in den Dekanten Calw und Freudenstadt
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat 2024 den Vorsitz der „Konferenz der evangelischen und katholischen Kirchenleitungen Baden-Württemberg und ihrer Spitzen- und Trägerverbände über Kindergartenfragen“ (4 KK-KiTa) inne. Dies nehmen wir zum Anlass, um das diözesane Engagement im katholischen Württemberg bei der frühkindlichen Bildung aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus und über das Jahr verteilt vorzustellen.
Die Hauptabteilung IX - Schulen trauert um Domkapitular Msgr. Peter Schmid, der vom 1. Februar 1996 bis 31. Juli 2001 Leiter des Bischöflichen Schulamts war.

Peter Schmid wird uns allen als ein Leiter des Bischöflichen Schulamts in Erinnerung bleiben, dessen tief spirituelle Weltbetrachtung seinen kritischen und konstruktiven Blick auf Bildung speiste und der auch in seinem amtlichen Handeln immer als wertschätzender Seelsorger wahrgenommen wurde.
Nachruf der Diözese Rottenburg-Stuttgart: https://www.drs.de/ansicht/artikel/ueber-jahrzehnte-hinweg-viele-menschen-inspiriert-und-begleitet.html
Für Qualität in Kindertageseinrichtungen
Markus Vogt aus dem Referat Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und frühkindliche Bildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat 2024 den Vorsitz der „Konferenz der evangelischen und katholischen Kirchenleitungen Baden-Württemberg und ihrer Spitzen- und Trägerverbände über Kindergartenfragen“ (4 KK-KiTa) inne. Im Interview spricht er über die anstehenden Aufgaben.
Wechsel im Sekretariat
Nach 33 Jahren beendet Frau Martina Biesinger ihre Tätigkeit als Sekretärin der HA-Leitung-Schulen und geht ab 01.01.2024 in den Ruhestand.
Frau Stephanie Dambacher übernimmt die Stelle von Frau Biesinger.
Während der Übergangsphase im Dezember sind noch beide im Büro anzutreffen.
Krieg in Nahost

Hinweise, Materialien und Links für den (Religions-)Unterricht
Seit dem 7. Oktober 2023 sind Lehrkräfte durch die aktuelle Kriegssituation in Nahost noch einmal in ganz besonderem Maße gefordert: Die Nachrichten und Bilder aus der dortigen Region kommen auch bei den Schülerinnen und Schülern in Deutschland an, hinterlassen bei ihnen Spuren und Eindrücke, rufen Emotionen und Sorgen hervor, evozieren Anfragen und Anliegen und fordern auch das Angebot pädagogischer Begleitung.
Dazu möchte die folgende Übersicht Hinweise, Materialien und Links für den (Religions‑)Unterricht unterstützend an die Hand geben.
Hintergründe
Hintergründe und eine wertvolle Konfliktanalyse aus friedenspädagogischer Sicht bietet die Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg auf ihrer Homepage an. Dort finden sich Zeittafeln, Hintergründe und Karten sowie Informationen zu Friedensbemühungen und Friedenspotentialen (inkl. einzelner Arbeitsblätter):
https://www.friedensbildung-bw.de/israel-nahostkonflikt
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bietet eine profunde Übersicht über geschichtliche Hintergründe und auch tagesaktuelle Entwicklungen:
https://www.lpb-bw.de/nahostkonflikt
Die internationale ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche, pax christi, tritt weltweit für die Förderung einer Kultur des Friedens ein und bietet auf ihrer Seite für die Diözese Rottenburg-Stuttgart Hintergrundinformationen Einblicke in die Arbeit der Friedensbildung und Hinweise auf aktuelle regionale Veranstaltungen und Aktionen:
https://www.rottenburg-stuttgart.paxchristi.de/page/view/5842384906616832/Nahost
Das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung in Baden-Württemberg (ZSL) bietet auf einer Sonderseite ausgewählte Hinweise auf Fortbildungen, Unterrichtsmaterialien und weitere Unterstützungsangebote:
https://zsl-bw.de/,Lde/Startseite/im-fokus/im-fokus-israelkrieg
Ebenso bietet das ZSL vom 18. Januar bis 8. Februar 2024 dienstags und donnerstags jeweils von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr ein digitales Beratungsangebot zum Umgang mit dem Krieg in Israel/Gaza in Schulen sowie mit diskriminierendem Verhalten in Schulen allgemein an. Nähere Informationen und Link finden Sie auf der ZSL-Sonderseite.
Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, verurteilt in einem Bischofswort zum Krieg in Israel den Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel und ruft u.a. „zum Gebet für die Menschen in Israel auf – in ganz besonderer Weise auch für die Befreiung der Geiseln aus der Hand der Hamas“:
https://sda.drs.de/fileadmin/user_files/166/Dokumente/SDA_GHWRS/SDA_Heilbronn/Aktuelles/Bischofswort_zum_Krieg_in_Israel_2023.pdf
(Abrufbar auf der Homepage des Kath. Schuldekanatamts Heilbronn)
Ein Interview mit Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr, der Leiterin der Hauptabteilung Schulen der Diözese Rottenburg Stuttgart, die mit ihrer Familie mehrere Jahre im Westjordanland gelebt und gearbeitet hat, ermöglicht einen konturierten, persönlichen Blick auf das Zusammenleben der Menschen dort – trotz aller widrigen Umstände. Das Interview kann auch gut Gegenstand einer unterrichtlichen Beschäftigung mit dem Thema sein:
https://www.drs.de/ansicht/artikel/es-gibt-keine-alternative-zum-frieden.html
(Beitrag auf der Homepage der Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Unterrichtsmaterial
Grundlegende Informationen und Unterrichtsbausteine zur Friedensbildung finden sich in der Zeitschrift Notizblock 69/2021 – Friedensbildung an Schulen.
Neben einem Leitartikel „Friedensbildung an Schulen: Grundlagen, Beispiele, Perspektiven“ von Prof. Uli Jäger finden sich dort unterrichtspraktische Materialien für die Grundschule und für die Sekundarstufe I und Ideen für einen Schulgottesdienst zum Thema „Friedensstifterin/Friedensstifter sein!“
Nähere Informationen, einzelne Beiträge und Materialien dazu auch auf der Homepage der Zeitschrift Notizblock:
https://schulen.drs.de/religionsunterricht/zeitschrift-notizblock/69-friedensbildung.html
Material für Schule und Schulseelsorge zum Thema "Frieden stärken" finden Sie auf der Homepage unserer Fachstelle Schulpastoral:
https://schulpastoral.drs.de/frieden-staerken.html
Das RPI der Evangelischen Landeskirche in Baden und das ptz der Evangelischen Landeskirche in Württemberg haben in einer TaskCard diverse Materialien für Lehrkräfte aufgelistet, die „eigene theologische Positionierungen und punktuelle Perspektivwechsel“ ermöglichen wollen. Nach Schularten gegliedert findet sich dort auch umfangreiches Unterrichtsmaterial.
https://www.taskcards.de/#/board/0eb7e9f9-753e-43f1-86b1-a24f42da8a3a/view?token=9a426833-0c0c-4fbb-9e74-7da385b547b6
Vorankündigung
Im Frühjahr 2024 erscheint mit Notizblock 75 eine Ausgabe der Zeitschrift Notizblock, die die Begegnung mit dem Judentum und die Antisemitismusprävention ins Zentrum stellt. In Kooperation mit der Forschungsstelle Elie Wiesel an der Universität Tübingen soll es u.a. um die Frage gehen, inwieweit der Religionsunterricht zur Antisemitismusprävention beitragen kann und unterrichtspraktische Beiträge versuchen entsprechend den Ansätzen komparativer Theologie möglichst authentische Begegnung mit jüdischer Religion und jüdischem Leben in Deutschland zu ermöglichen.
Reli alles andere als „egal“: 200 Gäste strömen zur Vernissage einer Ausstellung mit Kunstwerken von Schülerinnen und Schülern
Am Freitag, den 10. November fand im Bürgersaal der Stadt Ditzingen die Vernissage der Ausstellung „Reli – macht Sinn. Bilder und Geschichten aus einem besonderen Schulfach“ statt. Eine Auswahl von 80 Werken aus einem Schülerwettbewerb, Äußerungen von Schüler*innen zum Religionsunterricht sowie von Religionslehrkräften verfasste Geschichten aus ihrem Unterricht werden bis Ende November ausgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung erhielten 34 Kinder und Jugendliche einen Preis.
Den vollständigen Text finden Sie unter: https://sda.drs.de/grund-haupt-werkreal-real-gemeinschaftsschulen-u-sbbz/ludwigsburg/aktuelles.html
Zukunft – Hoffnung – Verantwortung
Gemeinsames Jahresthema von ZSL und Kirchen in Baden-Württemberg
Corona, Klimakrise und Ukrainekrieg haben viele Ängste ausgelöst. Neue Technologien kommen auf, bedeuten Fortschritt und eröffnen große Chancen. Sie bergen aber auch Risiken.
- Wie gehen wir im Unterricht mit diesen Krisenthemen um?
- Wie finden wir eine Sprache für die Herausforderungen und Sorgen, Hoffnungen und Perspektiven unserer Schülerinnen und Schüler?
Zu diesen Fragen bieten das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) und die vier Kirchen in Baden-Württemberg ökumenisch, schulartübergreifend und in einem konstruktiven Miteinander von Staat und Kirche ein gemeinsames Jahresthema an.
Flyer zu den digitalen Veranstaltungen
Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf diesen Taskcards
Link für die digitalen Veranstaltungen
- Pädagogik der Verantwortung
- Wann: Donnerstag, 16. November 2023, 16:30 bis 18:00 Uhr
- Wer: Professorin Dr. Katrin Bederna, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
- Theologie der Zukunft
- Wann: Donnerstag, 14. Dezember 2023, 16:30 bis 18:00 Uhr
- Wer: Professorin Dr. Saskia Wendel, Universität Tübingen
- Religionspädagogik, die Hoffnung macht und zur Verantwortung führt. Religionspädagogischer Fachtag
- Wann: Freitag, 19. Januar 2024, 9:30 bis 11:30 Uhr
- Wer: Professorin Dr. Mirjam Zimmermann, Universität Siegen
- Was: Kinder und Jugendliche haben Ängste und Sorgen, Wünsche und Sehnsüchte, Träume von einer neuen, anderen, besseren Welt. Wie kann dies mit der biblischen Tradition ins Gespräch gebracht und religions-pädagogisch für die Schülerinnen und Schüler fruchtbar gemacht werden?
Der Fachtag bietet die Möglichkeit, anhand eines einführenden Referats mit anschließender Diskussion und am Nachmittag in Workshops anhand konkreter Vorschläge die Möglichkeiten einer „Religionspädagogik, die Hoffnung macht,“ zu diskutieren.
DIE GROSSE CHANCE
Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr spricht über die Bedeutung des Religionsunterrichts und über die Hintergründe der in diesen Tagen beginnenden Veranstaltungsreihe "EGAL?" der vier großen christlichen Kirchen in Baden-Württemberg.
Angela Beck ist Schuldekanin in Reutlingen

Am 12. Oktober fand die feierliche Amtsübergabe im Katholischen Schuldekanatamt Reutlingen statt. Frau Angela Beck folgt als Schuldekanin für die Grund-,Haupt-, Werk-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen auf Frau Angelika Hittinger, die bereits seit 1. Februar 2023 als Schulartreferentin in der Hauptabteilung Schulen am Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg tätig ist.
Frau Beck ist Gemeindereferentin und war zuletzt tätig in der Seelsorgeeinheit 3 Tübingen. Religionsunterricht war für sie immer ein wesentlicher Bestandteil ihres pastoralen Auftrags. Sie begleitete regelmäßig kirchliche und staatliche Lehrkräfte als Mentorin in der Ausbildung und wirkte mit Praxismodulen in der Ausbildung von Gemeindeassistentinnen und – assistenten mit. Schon seit 2002 ist sie als Fortbildnerin erfolgreich für das Schuldekanatamt Reutlingen tätig. Für die Religionslehrkräfte in den Dekanaten Reutlingen – Zwiefalten und Rottenburg, für die sie nun als Schuldekanin zuständig ist, ist Frau Beck somit keine Unbekannte.
Die Leiterin der Hauptabteilung Schulen, Frau Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr, ist sich bei diesem Portfolio sicher, dass Frau Beck alle Kompetenzen mitbringt und die richtige Besetzung für diese Stelle ist. Sie zitierte bei der Amtswechselfeier im Augustin-Bea-Haus aus dem Referenzschreiben von Schulleiter Hans-Martin Widmann: ‚Dass Frau Beck Religionsunterricht erteilt, wäre freilich zu wenig gesagt. Frau Beck lebt ihren Unterricht, macht Religion lebendig für Kinder – und das weit über Unterricht und Schule hinaus.‘ Das Kollegium der Grundschule Innenstadt Tübingen brachte das auch in einem umgedichteten Text auf die Melodie des Pfadfinderliedes ‚Flinke Hände, flinke Füße‘ eindrucksvoll zum Ausdruck. Der evangelische Schuldekan Joachim Ruopp setzte ein ökumenisches Zeichen. Er lobte die bereits begonnene gute Zusammenarbeit und überreichte für weitere gemeinsame Ideen und Projekte ein besonders schönes Notizbuch, eines, das er selber auch besitzt.
Schulamtsdirektor Tilmann Seeger überbrachte die Grüße des Staatlichen Schulamts Tübingen. Im Sinne der gemeinsamen Verantwortung für den Religionsunterricht und im Bewusstsein um die Bedeutung religiöser Bildung angesichts der Herausforderungen unserer Zeit sicherte er Frau Beck auch weiterhin eine gute Kooperation auf kurzen Wegen zu.
Angela Beck hat ihr Büro im Haus der Dekanatsgeschäftstelle in der Schulstraße 28 seit dem 1. August bezogen. Symbolisch spielt sie zum Abschluss der Feier den anwesenden Schulleitungen, Religionslehrkräften, Fachdiensten und Einrichtungsvertretungen bunte Bälle zu und freut sich auf die Zusammenarbeit. Als Schuldekanin hat Frau Beck nun die Fachaufsicht über den katholischen Religionsunterricht und ist Dienstvorgesetzte für die kirchlichen Religionslehrkräfte in den Dekanaten Reutlingen-Zwiefalten und Rottenburg.
Wir wünschen Angela Beck für die neue Aufgabe als Schuldekanin alles Gute und Gottes Segen.
Angelika Hittinger

































